Koloproktologie/Darmspiegelung
Was ist Koloproktologie?
Die Koloproktologie vereint mehrere Fachdisziplinen unter einem Dach. Sie umfasst Erkrankungen des Enddarms (Proktologie) und des Dickdarms (Kolon).
Als Chirurg und Proktologe bin ich zusammen mit meinem Team in der Lage, die zum Teil komplexen Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren „aus einer Hand“ anzubieten.
Jede Spezialisierung bringt eine besonders große Routine mit sich.
Darmkrebs – eine stille Erkrankung
Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken tausende Menschen hieran. Der Verlauf ist in der Regel „schleichend“
und bleibt ohne Vorsorge oft lange unentdeckt. Symptome treten meist erst spät auf, wenn die Erkrankung (häufig) bereits fortgeschritten ist.
Regelmäßige Darmkrebsvorsorge ist wichtig
Wer regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge geht hat die besten Heilungschancen. Denn früh erkannt, kann eine hohe Heilungsrate erreicht werden. Wichtig ist es, den Krebs in seiner Vorstufe (Darmpolypen) zu erkennen und zu entfernen.
(Vorsorge-) Darmspiegelung
Die sicherste Methode der Darmkrebsfrüherkennung ist immer noch die Darmspiegelung. Hierbei ist es möglich, auch kleinste Veränderungen der Darmschleimhaut zu erkennen. Außerdem können Gewebeproben von „verdächtigen“ Stellen zur weiteren Untersuchung entnommen und Wucherungen (Polypen) der Darmschleimhaut entfernt werden.
Gut zu wissen
Die Darmspiegelung gehört in Deutschland bei Männern ab dem 50. Lebensjahr und bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr zur Darmkrebsvorsorge der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kosten werden im Regelfall von den gesetzlichen und den privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei familiärer Vorbelastung für Darmkrebs oder bei Beschwerden können Darmspiegelungen auch unabhängig vom Alter der Patientin bzw. des Patienten durch die Kassen übernommen werden. Die Indikation hierzu stellt der Hausarzt, ein überweisender Arzt oder wir, nach einem Gespräch in der Sprechstunde.